Publiziert am
Siegerprojekt SPIRO

Projekt SPIRO gewinnt den Architektur- wettbewerb

Jetzt ist klar, wie das neue «Alterszentrum St. Anna» an der Tivolistrasse in Luzern aussehen soll.

Jetzt ist klar, wie das neue «Alterszentrum St. Anna» an der Tivolistrasse in Luzern aussehen soll. Das Luzerner Architekturbüro Masswerk hat den im September 2015 ausgeschriebenen Architektur-wettbewerb mit seinem Projekt SPIRO gewonnen. «Das Projekt ist für Bewohnende, Mitarbeitende, Nachbarschaft und bezüglich Städtebau optimal», freut sich Stiftungsratspräsident Ludwig K. Renner von der St. Anna Stiftung Luzern.

Einstimmiger Entscheid: architektonisch, gestalterisch und betrieblich optimal

Eine breit abgestützte Jury hat den Vorschlag von Masswerk Architekten einstimmig aus den elf von nationalen und lokalen Architekten eingereichten Projekten ausgewählt. In der Jury waren die Gemeinschaft der St. Anna-Schwestern, die St. Anna Stiftung, der Stadtarchitekt und der Präsident der Stadtbaukommission von Luzern, mehrere Architektinnen und Architekten sowie Expertinnen und Experten vertreten. Zudem waren zwei Mitglieder des im letzten Jahr geschaffenen Nachbarschaftsbeirats in der Jury. Beurteilt wurden unter anderem städtebauliche und architektonische Aspekte, gestalterische Qualitäten von Bau und Aussenräumen, betriebliche Funktionalität, Umsetzung des Motivs «Alterszentrum St. Anna. Leben. Spiritualität. Herzlichkeit.», minimierte Belastung der Nachbarschaft in der Realisierungsphase sowie Wirtschaftlichkeit.

Auf Rang 2 landete das Projekt «a room with a view» von Lussi + Partner Architekten Luzern, auf Rang 3 «Emilie» von ro.ma roeoesli & maeder Luzern. In einem nächsten Schritt werden nun unter anderem das Konzept der Autoeinstellhalle, die Fassadengestaltung und die Aufwertung des Dachgartens bearbeitet. Anfang 2017 soll die Baueingabe erfolgen, im Frühling 2018 ist der Baubeginn.

Detaillierte Informationen zum Wettbewerbsverfahren und zu allen Einreichungen können im Bericht des Preisgerichts (Büro für Bauökonomie) nachgelesen werden:

Bericht des Preisgerichtspdf5.31 MB