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Mission St. Anna

Dramatische Situation in Indien

Die St. Anna-Schwestern in Indien haben umgehend auf die dramatischen Zustände im Land reagiert.

Die indische Regierung verhängte am 25. März 2020 wegen der Corona-Pandemie eine 21-tägige nationale Ausgangssperre. Das Land zählt 1,3 Milliarden Einwohnerinnen und Einwohner. Wegen des Shutdowns hat eine landesinterne Massenflucht eingesetzt. Tagelöhner verlassen die Grossstädte, weil sie kein Einkommen mehr haben, und kehren aufs Land in ihre Heimatdörfer zurück. Die sozial Schwächsten sowie Menschen mit Vorerkrankungen sind akut gefährdet, da sie kaum medizinische Hilfe bekommen.

Die St. Anna-Schwestern sind seit 1927 in Indien aktiv. Die Mission St. Anna engagiert sich in der Entwicklungszusammenarbeit vor allem in den Bereichen Bildung, Soziales und Gesundheit. Die St. Anna-Schwestern in Indien haben umgehend auf die Corona-Krise und den Shutdown reagiert.

Sie verteilen Nahrungsmittel und bieten ihre Dienste im Gesundheitswesen an. Infrastrukturen der Schwestern wie Spitäler und Schulhäuser werden als Quarantäneeinrichtungen zur Verfügung gestellt. Ausserdem informieren und sensibilisieren sie hinsichtlich des Virus und der Krankheit Covid-19, geplant auch als Bestandteil der Lehrpläne an ihren Schulen. Die St. Anna-Schwestern sind prädestiniert, haben sie unter anderem viel Erfahrungen im Umgang mit HIV-Positiven und Aids-Kranken.

Die Mission St. Anna mit ihren Schwestern in Indien ruft zu Spenden auf:

  • Vorübergehende Ernährungshilfe für Covid-19-Betroffene und ihre Familien.
  • Unterstützung der Rückkehrer (vor allem junge Menschen) beim Aufbau von Kleinstunternehmen und bei der Stärkung der bäuerlichen Lebensgrundlagen.
  • Ausbildung und Kapazitätsausbau des medizinischen Personals in den Spitälern der St. Anna-Schwestern.
  • Bereitstellung von medizinischen Geräten, unter anderem von Beatmungsgeräten.

Postkonto 60-19328-0
IBAN CH 75 0900 0000 6001 9328 0

Link: Online spenden