Annamia

Jahresrückblick | Jahresberichte

Willkommen zur Online-Sammlung unserer Jahresberichte!

Wir sind stolz darauf, Ihnen die Entwicklung unserer Stiftung zu zeigen.

Im ersten Teil erhalten Sie einen Einblick in das Jahr 2024.

Im unteren Teil finden Sie die Jahresberichte der vorhergegangenen Jahre.

 

 

Jahresrückblick 2024

«Mit Pioniergeist und Weitsicht unterwegs»

Ein inspirierender Weg in die Zukunft

Daniel Kramer, Stiftungsratspräsident St. Anna Stiftung

Mit grosser Freude präsentierten wir die Ergebnisse der Arbeit an der Strategie den Mitarbeitenden und den St. Anna-Schwestern. Es war inspirierend, gemeinsam die gesetzten Jahresziele mit Begeisterung zu verfolgen und umzusetzen. Die Zusammenarbeit und das gegenseitige Vertrauen haben entscheidend dazu beigetragen, dass wir diese Fortschritte erzielen konnten.

Die Schwesterngemeinschaft bleibt eine Quelle der Inspiration – ihre Werte prägen das Engagement der Stiftung. Ein herzlicher Dank geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihren Einsatz. Ein besonderer Dank gilt unserer Geschäftsleiterin Petra Huwiler für ihre wertvolle und umsichtige Führung. Gemeinsam steuern wir unser Schiff erfolgreich in die Zukunft.

Neue Schritte und erfolgreiche Umsetzung

Petra Huwiler, Geschäftsleiterin

 

Mein Start als Geschäftsleiterin im Januar 2024 war intensiv und geprägt von der Neuausrichtung der Stiftung. Das Jahr stand ganz im Zeichen der neuen Strategie und im Juni führten wir am Strategietag alle Mitarbeitenden in die neue Ausrichtung ein. Seither werden diese strategischen Ziele in verschiedenen Fachgruppen evaluiert und erfolgreich umgesetzt.

Im Zentrum St. Anna liegt der Fokus auf der Verbindung von Wirtschaftlichkeit und Herzlichkeit. Es hat sich gezeigt, dass sich diese beiden Aspekte nicht widersprechen, sondern sich ergänzen und zu erfolgreichen Ergebnissen führen. Durch enge Zusammenarbeit und ein gemeinsames Verständnis der Ziele konnten bereits nachhaltige Fortschritte erzielt werden.

Alterszentrum St. Anna | Schmerzen individuell lindern

Individuelle Schmerztherapie – gezielt und angepasst.

Schmerzen im Alter sind häufig. Für eine individuelle Therapie setzen wir auf medikamentöse und nichtmedikamentöse Massnahmen. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner wird zu Schmerzempfinden und Bewältigungsstrategien befragt, um die Therapie optimal anzupassen. Ein wichtiges Thema ist die Infektionsprävention. Durch die Zusammenarbeit mit dem Hygieneteam der Hirslanden Klinik St. Anna erzielten wir ein gutes Audit-Ergebnis.

In der Aktivierung gab es durch die Pensionierung der langjährigen Aktivierungsfachfrau Regula Blättler einen Wechsel. Mit Rodrigo Gonçalves und Guido Sturm sorgt nun ein kreatives Duo für ein abwechslungsreiches Programm.

Haus Hagar | Wegweisendes Bundesgerichtsurteil

Bedeutendes Urteil für Frauen, die psychische Gewalt erleiden.

Das Haus Hagar hat weiterhin Frauen und Kinder in Not unterstützt. Der angespannte Wohnungsmarkt erschwert es, innerhalb der gesetzten Frist passende Unterkünfte zu finden. Besorgniserregend ist zudem die steigende Zahl junger Frauen mit psychischen Erkrankungen, für die es an geeigneten Anschlusslösungen fehlt.

Mit grosser Zufriedenheit nahmen wir ein wegweisendes Bundesgerichtsurteil zur Kenntnis: Die Opferhilfe wurde verpflichtet, einer Frau, die psychische Gewalt erlitten hatte, den Aufenthalt zu finanzieren. Dieser Entscheid ist ein bedeutender Schritt, um Frauen, die psychische Gewalt erleiden, die dringend benötigte Unterstützung zu sichern.

KiTa St. Anna | Bewegen und in Bewegung bleiben

Beim Projekt Purzelbaum
bewegen sich die Kinder aktiv.

Das vergangene Jahr stand ganz im Zeichen von Bewegung und Veränderung. Mit dem Purzelbaum-Projekt fördern wir einmal pro Woche die aktive Bewegung der Kinder, indem wir gezielt verschiedene Spielsachen und Materialien zur Verfügung stellen. Unsere Mitarbeitenden besuchten eine Weiterbildung, um die Umsetzung zu optimieren. Weiter absolvierte das gesamte Team einen Nothelferkurs für Kleinkinder.

Ein wegweisender Entscheid der neuen Strategie sieht vor, die KiTa in die Eigenständigkeit zu entlassen. Die Vorbereitungen für die Suche nach einer neuen Trägerschaft wurden bereits gestartet. Trotz der Veränderungen bleiben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motiviert, die Qualität und Einzigartigkeit der KiTa zu bewahren.

Mission St. Anna | Konstanten und Veränderungen

Frauenrunde in Avanigadda mit
Sr. Yesu Maria.

Wichtige Meilensteine waren die Reise nach Kenia zum Austausch mit den St. Anna-Schwestern sowie der Besuch der Projekte vor Ort. In Indien wurde die neue Generaloberin gewählt – ein wegweisender Schritt für die Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft und ihr Wirken in Indien sowie mit allen Missions-Standorten der St. Anna Stiftung.

Die strategische Neuausrichtung und der Abschied von Samuel Imbach, Leiter Mission, markieren einen Wendepunkt. Die St. Anna-Schwestern in Übersee übernehmen zunehmend autonom die Weiterentwicklung der Werke, während wir sie beratend unterstützen.

 

Schwesterngemeinschaft | Dankbar für Selbstbestimmung, Fürsorge und Gemeinschaft

Dank der St. Anna Stiftung und vielen engagierten Frauen sind die Schwestern gut umsorgt.

Das Gute liegt so nah

Mit diesem Motto waren wir 48 St. Anna-Schwestern als Gemeinschaft  2024 unterwegs. Welch ein Glück und Privileg, im Alltag dank der engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Stiftung die nötige Unterstützung zu erhalten – und dennoch in grosser Freiheit und Selbstbestimmung in unserem Mutterhaus zu Hause zu sein. Der neuen Geschäftsleiterin Petra Huwiler gelingt es durch Präsenz, Herzlichkeit, Führungskompetenz, Professionalität und Pragmatismus, der Gemeinschaft Sicherheit und Hoffnung zu geben. Die Leiterin der St. Anna-Schwestern Simone Rüd und
die Alltagsbegleiterin Pia Staubli sind unverzichtbare, geschätzte Mitglieder der Gemeinschaftsleitung.

Und was wären wir ohne unsere sieben Freiwilligen? Wir bezeichnen sie als «Zugehörige». Es sind Frauen, meist ehemalige Mitarbeiterinnen, die mit den Schwestern über Jahre vertraut geworden sind. Sie setzen ehrenamtlich ihre individuellen Begabungen, ihre Lebenserfahrungen und ihre Zeit vielfältig für unsere Schwestern ein. Autofahrten, Begleitungen in die Stadt, Einkäufe, Zimmerwechsel, Gespräche, Spiele, Gemeinschaftsferien sind nur wenige Stichworte dazu.

Sie alle verdienen unseren grossen Dank, unsere Anerkennung und eine unbezahlbare Wertschätzung.

Sr. Samuelle Käppeli, Generaloberin

 

Eine Gemeinschaft reich an Jahren und Erfahrungen

Die folgenden Zahlen spiegeln das beeindruckende Alter und die Lebenserfahrung der Schwestern der St. Anna-Gemeinschaft wider:

  • unsere älteste Schwester
    ist 98 Jahre alt
  • 90-97-jährig: 10 Schwestern
  • 80-89-jährig: 21 Schwestern
  • 70-79-jährig: 15 Schwestern
  • 60-jährig: 1 Schwester

Der Stiftungsrat 2024

  • Daniel Kramer, Präsident
  • Sr. Samuelle Käppeli, Vizepräsidentin
  • Sr. Heidi Kälin
  • Hanspeter Kiser
  • Martin Nideroest
  • Erika Rohrer
  • Simone Rüd

In Gedenken an unsere Stiftungsrätin Yvonne Hunkeler († 9. Februar 2024)

Geschäftsleitung 2024

  • Petra Huwiler, Geschäftsleiterin
  • Andreas Pflugi, Leiter Finanzen/IT und Stv. Geschäftsleiter
  • Marianne Geiser, Leiterin Pflege und Betreuung
  • Thomas Thürig, Leiter Hotellerie/Infrastruktur

Erweiterte Geschäftsleitung 2024

  • Pia Engler, Leiterin Haus Hagar
  • Samuel Imbach, Leiter Mission St. Anna (bis Dezember 2024)
  • Gudrun Lorenz, Leiterin Zentrale Dienste und Assistentin Geschäftsleitung
  • Melanie Styger, Leiterin KiTa St. Anna
  • Franziska Rogger, Leiterin HR (ab Juni 2024)